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Die Freiheit das zu tun, was man will

Meditieren, fleissig Yoga üben, auf Mantras bügeln, die Welt bereisen, mit Freunden treffen und ein wenig arbeiten. So sieht mein Leben kurz gefasst aus.

Ich hatte mich schon immer gegen einen festen Job von Montag bis Freitag gesträubt und ja, auch ich habe es getan- der feste Job im Krankenhaus mit einem Dreischichtsystem von Montag bis Freitag, am Wochenende und an Feiertagen. Ich dachte mir immer, kann es das schon gewesen sein? Hatte immer ein Gefühl des Suchens, des noch nicht angekommen seins. Der immer währende Glaube an die Möglichkeit der Veränderung, eröffnete langsam die Tore zum Möglichen und plötzlich befand ich mich dort. Ein Leben nach meinem Plan, nach meinen Wünschen. Es hört sich ein wenig Abstrakt an und wahrscheinlich für den ein oder anderen zu einfach. Damals kündigte ich einfach meine feste Stelle im Krankenhaus auf Intensivstation und suchte mir eine Leasing Agentur für Medizinisches Personal und arbeitete von da an auf verschiedenen Intensivstationen in Berlin. Der Vorteil: bessere Bezahlung, freie Zeiteinteilung und unbezahlter Urlaub wann immer ich wollte. Hier begann langsam die Zeit der Unabhängigkeit und Freiheit. Weitere aktuelle Veränderungen: ich vermiete meine Wohnung, wenn ich auf reisen bin, arbeite als Life Coach und lege die Termine für meine Klienten so, dass noch genügend Zeit für die eigenen Bedürfnisse bleibt und schreibe meinen Blog wann und wo es mir beliebt. Ich möchte euch ermuntern euren geheimen Wünschen zu folgen, euren verrückten Fantasien auf den Grund zu gehen und zu verwirklichen. Ich weiss, die Konventionen sehen immer alles anders und es ist ganz schrecklich viel Arbeit, mal anders zu denken. Alleine schon der Begriff „konventionell“ heisst doch nichts anderes als, eine rückwärtsgewandte, aus falsch verstandenen Respekt vor der Tradition, entstandene Geisteshaltung. Die gute Nachricht: Geisteshaltungen lassen sich ändern.

Wie dort hinkommen?

– Um die Welt reisen
– Life Coaching anfangen
– Persönliche Krisen durchleben und daraus lernen
– Spiritualität ins Leben integrieren
– Yoga und Meditation praktizieren
– Gartenarbeit
– Erfahrungen und Inspirationen sammeln
– Einen persönlichen Lehrer finden (der kann sich auch immer mal wieder ändern)

Lebe Deine persönliche Wahrheit und sehe wie sich langsam das Tor zum Möglichen öffnet. Und dann heisst es: einfach hindurchgehen und Leben.
Oder wie es der große Zen Meister „Shunryu Suzuki Roshi“ sagte:“ Wenn ihr euer Schaf oder eure Kuh unter Kontrolle halten wollt, gebt ihnen eine große, weite Wiese.“

Was hält uns davon ab?

Wahrscheinlich sind es innere Konflikte und nicht guttuende Glaubenssätze, die sich schon ganz fest in unser Innerstes verankert haben.
Glaubenssätze geben uns Halt und Sicherheit und deshalb ist es auch so schwierig, fest verankerte Glaubenssätze zu hinterfragen oder gar komplett zu verdammen.

Um ein Paar Glaubenssatz Beispiele von Klienten aus der Praxis zu nennen:

– Schuster, bleib bei Deinen Leisten
– Hochmut kommt vor dem Fall
– Wer nicht studiert, aus dem wird nichts
– Männer sind das schwächere Geschlecht
– Geld stinkt
– Die anderen sind immer besser als ich
– usw.

Das erstaunliche ist, dass sich diese Glaubenssätze immer bestätigen werden, sobald man in die ein oder andere Situation kommt. Es gibt sogar Annahmen, dass wir uns Situationen genau so legen, in denen wir unsere Glaubenssätze bestätigt sehen. Alles Zufall? Ich glaube kaum.

Hinterfragt eure Glaubenssätze und versucht umzudenken. Das Gute ist, wenn man dem stinkenden Glaubenssatz schon einmal erkennt und reflektiert, dann ist man schon auf dem besten Wege, dem Glaubenssatz an der Wurzel zu packen und vielleicht irgendwann, herauszureissen.

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