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Achtsamkeit in der Krankenpflege

 

Die Probleme in der Pflege, ob im Krankenhaus, im Altenheim oder in der Stationären Pflege sind prekär. Das ist nichts neues. Die Menschen werden immer älter, die Menschen leben risikoreicher( Stress, Alkohol, Drogen etc.), soziale Strukturen ändern sich und mit steigernder Erwerbsquote von Frauen nimmt der Bedarf an pflegerischen Dienstleistungen stetig zu. Die Patienten strömen in die pflegerischen Einrichtungen und müssen betreut werden. Das Personal hingegen schrumpft und kann die Arbeit im Gesundheitswesen nicht mehr bewältigen. In dem Berufsfeld Pflege zeichnen sich personelle Engpässe schon seit Jahren. „Im Krankenhauswesen waren laut einer repräsentativen Befragung durch das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung im Jahre 2002 bundesweit mehr als 12.000 offene Stellen zu verzeichnen, hinzu kamen gut 30.000 weitere unbesetzte Stellen im Bereich der stationären Altenpflege sowie im ambulanten Pflegewesen.“ Die Arbeitsbelastung für die Pflegenden durch Überstunden, Schichtwechsel, Überbelegung, soziale Stressoren( Patienten, Kollegen, Vorgesetzte), ergonomischer Stress, wie Lärm, stehen unter enormen Druck mit wenig Aussicht auf Verbesserung. Durch Supervisionen im klassischen Sinne, lässt sich die Situation auf den Stationen zwar für eine Weile verbessern, aber langzeitig betrachtet, bringt es leider wenig, über eine Verbesserung der Strukturen zu reden oder über eine bessere Gestaltung des Arbeitsplatzes. Worte wie „Verbesserung“ oder „Umstrukturierung“ durch Supervisionen sind alte Kamellen. Wir brauchen in der Pflege etwas neues, etwas was wir jetzt verbessern können und was das aller wichtigste ist, was sich realistisch umsetzen lässt, im jetzt! Dadurch, das wir es nicht in unserer Hand haben, die Arbeitssituation was Neuanstellungen oder Umstrukturierungen des Unternehmen „Krankenhaus“ angeht, so bleibt uns nur die Möglichkeit mit unserer Einstellung gegenüber uns selbst und gegenüber der Arbeitssituation zu agieren. Was bedeutet das genau?
In meinen Team Coachings geht es nicht um Umstrukturierung oder Mindmap Arbeit. Ich arbeite mit Achtsamkeitsübungen, Meditationsreisen, Visualisierungen, Atemtechniken und mit Yoga. Mit diesen Übungen finden Sie einen Weg besser mit Stress umzugehen und Stress zu reduzieren. Durch meine langjährige Erfahrung als Intensivkrankenschwester, durch meine Zertifizierung zum Life Coach und durch eine Yogaausbildung in Indien fühle ich mich bereit, den Pflegeteams etwas von meinem Wissen zukommen zulassen. Ich selber praktiziere schon seit Jahren Yoga und meditiere jeden Morgen eine halbe Stunde. Die innere Ruhe und Gelassenheit die durch Yoga und Meditation hervorgerufen werden, habe ich schon häufig in einem stressigen Dienst anwenden können. Achtsamkeit gegenüber sich selbst. Das sind wichtige Worte und bin überzeugt, wenn wir die Achtsamkeit gegenüber uns selbst zur wichtigsten Aufgabe machen, der Arbeitsalltag, so stressig er auch sein mag, auszuhalten ist, zu akzeptieren ist und im besten Falle sogar Spaß machen kann. Denn sein wir doch mal ehrlich: die Arbeit im Krankenhaus ist eine überaus wertvolle Arbeit die zum Gemeindewohl der Bevölkerung beiträgt. Die Arbeit am Menschen und mit Menschen ist etwas schönes und wertvolles. Das sollten wir nicht vergessen. Finden wir also zurück zu einem achtsamen ich und integrieren dies in unsere Arbeit.

Freuen Sie sich auf einen spannenden Coachingprozess mit viel Selbsterkenntnis und Spaß und auf die „Früchte“ am Ende des Prozesses.