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Design Thinking im Coaching

Design Thinking im Coaching

Um Probleme in Unternehmen zu lösen, gibt es verschiedene Herangehensweisen. Oftmals führen altbewährte Ansätze aber nicht zum gewünschten Ziel und es müssen neue Ideen her. Dann sind ungewöhnliche und kreative Lösungen von Ideen und Aufgabenstellungen gefordert, wie das Design Thinking sie bietet. Diese Methode eröffnet neue, innovative Wege. Die müssen nicht immer bahnbrechend sein, denn schon kleine Veränderungen können unternehmensinterne Abläufe schneller und effektiver machen.

Was ist Design Thinking?

Design Thinking (http://www.diegluehbirne.de/was-ist-design-thinking/) ist nicht nur eine Methode, sondern auch ein Denkansatz um Probleme zu lösen. Durch kreative Strategien sollen neue Wege gefunden werden, um komplexe Probleme oder Aufgabenstellungen durch eine systematische Herangehensweise zu lösen. Dabei soll möglichst viel kreatives Potential entfaltet werden, um innovative Ideen hervorzubringen. Diese Ideen sollen nicht nur nutzerorientiert, sondern in der Realität auch gut umsetzbar sein.

Design Thinking als Struktur für kreative Lösungsstrategien

In der Vergangenheit wurde Design Thinking größtenteils bei der Entwicklung von Produktneuheiten und Services eingesetzt. Aber auch im Coaching findet diese Herangehensweise immer mehr Beachtung. Denn auch hier sind kreative Lösungsansätze oft einfacher umzusetzen, als sich an starren Vorgaben zu orientieren.

Design Thinking bietet eine grundlegende Struktur, in der kreative Lösungsstrategien entwickelt und überprüfbare Ergebnisse erzielt werden können. Durch den Einsatz verschiedener Methoden werden Prozesse entwickelt die dann zielgerichtet eingesetzt werden können. So entwickelt sich der Kunde vom Hilfesuchenden hin zu einem Experten. Die Aufgabe des Coaches verändert sich – er wird zu einem Prozessbegleiter, der dem Kunden zur Seite steht und ihm immer wieder Feedback gibt.

Im Rahmen von Design Thinking Workshops werden große Teams erst einmal in kleinere Gruppen unterteilt. Einzelne Impulse und Ideen werden so besser wahrgenommen und kreative Prozesse können ihre Wirkung effektiver entfalten. Dabei begleitet der Coach das Team und zeigt Methoden und Tools auf, erklärt wie sie funktionieren und achtet auf ein zielgerichtetes Arbeiten.

Der Design Thinking Coach und seine Aufgaben

Das Design Thinking stellt an einen professionellen Coach hohe Anforderungen, die deutlich über theoretisches und praktisches Design Thinking hinausgehen. Dazu gehört:

  • Eine fundierte Kenntnis von Methoden und Theorie – wie Entwicklung und Geschichte, Begriffe, Ansätze und Modelle.

  • Ein Händchen für Team-Building oder die Team-Moderation. Denn das Team stellt die Grundlage für erfolgreiches Design Thinking.

  • Motivation einzelner Teammitglieder und Verbesserung des Engagements im Design Thinking Prozess.

  • Kenntnisse im Innovationsmanagement sind von großem Vorteil, da Design Thinking selbst ein Ansatz davon ist.

Damit Projekte mithilfe eines Design Thinking Coaches erfolgreich ablaufen, muss er auch im eigentlichen Prozess immer die Übersicht behalten. Verliert das Team sein Ziel aus dem Auge, ist es Aufgabe des Coaches einzugreifen und die Mitglieder wieder auf Kurs zu bringen, damit der zeitliche Rahmen eingehalten wird. Dabei achtet er besonders auf die Dynamiken, die sich innerhalb der Gruppe entwickeln und dass alle Impulse, Ideen und Meinungen angehört und in Betracht gezogen werden. Dabei streut er an geeigneten Stellen immer wieder die Möglichkeit der Reflektion ein, in denen Teams sich noch einmal sammeln und die Fortschritte zusammenfassen können. Hier kann der Coach auch entscheiden, ob der Gesamtprozess be- oder entschleunigt werden muss.

Ein qualifizierter Coach ist also für einen reibungslosen Ablauf im Design Thinking von großem Wert. Mit seiner Hilfe können Abläufe in einem Unternehmen nicht nur kreativ, sondern auch nachhaltig beeinflusst und effektiver gestaltet werden.
Gastbeitrag von Tatjana Naß.